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Ist es wichtig für mehr Messeerfolg, dass alle Sinne aktiviert und eingebunden werden?
Betrachten wir den Messebesucher: Oder noch besser, wie fühlen Sie sich als Messebesucher? Wie geht es Ihnen, wenn Sie die Tür zur Messehalle öffnen und sie betreten?
Ihre Augen nehmen ein Kaleidoskop an Farben, Formen und fremden Menschen war? Ihre Nase empfängt den Dunst von Würstchen, Schweiß und verbrauchter Luft. Und wenn Sie Ihre Augen schließen würden dann würde sich das eher nach Bahnhofshalle anhören, als nach konzentrierter Arbeitsatmosphäre . Demgegenüber erfährt Ihr Geschmackssinn wenig anregende Überraschungen. Und sobald Sie etwas begreifen möchten ist da ein Schild: bitte nicht berühren. Messestände sind durch den Messebau meistens visuell und auditiv ausgelegt.
Möglicherweise stimmen Sie mir darin überein, dass es wirksamer wäre, wenn sich der Besucher mit allen Sinnen dem Aussteller zuwenden würde!
Dadurch ist es unwahrscheinlicher, dass der Besucher der Präsentation des Verkäufers zuschaut, während seine Hände mit dem Give Away des Wettbewerbers spielen und er das Parfum der Hostess genießt. Ganz klar, wer seinen Messestand nur visuell und auditiv auslegt verschenkt wertvolle Möglichkeiten, um die Besucher zu aktivieren, involvieren und von sich zu überzeugen. Um so wichtiger ist es doch, dass eine wirksame Messeshow alle Sinne der Gäste anspricht. Übrigens, dies wird auch von der modernen Gehirnforschung unterstrichen. Berührt man eine Stelle am Körper werden in einem ganz bestimmten Gehirnareal die dafür zuständigen Nervenzellen aktiv. So verarbeiten große Bereiche Tastsempfindungen der sensiblen Hände. Es gibt Gehirnareale für das Riechen, das Hören... Für den ganzen Rückenbereich z.B. ist dagegen nur ein kleines Gebiet der Hirnrinde zuständig.
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Wenn jetzt die Körperbereiche mit den jeweils zuständigen Gehirnarealen gewichtet werden, entsteht der sogenannte sensorische Homunkulus: Entwickelt vom Neurologen Wilder Penfield. Je mehr Nervenzellen im Gehirn für ein Körperteil zuständig sind desto größer ist das Körperteil dargestellt. Bei jedem ist das etwas anderst. Bei dem Einen sind die Hände stärker gewichtet beim Anderen sind die Augen oder z.B. der Geruchssinn mit mehr Nervenzellen im Gehirn repräsentiert. |
Pädagogen sprechen deshalb von Lerntypen. Sie können jetzt natürlich jeden Besucher nach seinem Lerntyp fragen. Nach dem Motto: Guten Tag Herr Müller - sind sie visuell oder auditiv veranlagt. Wunderbare Methode. Falls Sie Ihren Kaffee allein genießen möchten. Praktischer ist doch, wenn auf einer Messe alle Sinne des Besuchers aktiviert und eingebunden werden.
Deshalb sprechen meine Messeshows, seit über 10 Jahren, alle Sinne der Gäste an. Es duftet, schmeckt ... Eigens dafür habe ich die FoodMetapher entwickelt. So läßt sich die Brücke zu Ihrem Vertrieb entspannter und stabiler bauen.
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